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Spannungsverlauf an Z-Dioden

Z-Dioden werden gern für einfache Schaltungen zur Spannungsstabilisierung verwendet. Wichtig ist dabei aber, dass man die Z-Diode im richtigen Bereich betreibt.
Dieser Artikel zeigt ein Beispiel für das Spannungverhalten von zwei Z-Dioden.

Die Rückwärts-Spannung einer Z-Diode hängt stark von ihrem Rückwärtsstrom ab. In den Datenblättern werden häufig Spannungswerte bei einem bestimmten Strom angegeben. Wählt man den Strom durch die Z-Diode zu weit neben diesem Strom, verändert sich die Spannung über die Z-Diode sehr stark.

Das Verhalten von zwei Z-Dioden mit einer Z-Spannung von 2,7 V ist in nachfolgenden Diagrammen für einen Strom von 0,5 bis 30 mA aufgenommen.

Vergleich zweier Z-Diode bei 5 mA Z-Strom
Bild 2: Vergleich zweier Z-Diode bei 5 mA Z-Strom

In Bild 1 ist gut zu sehen, dass die beiden Z-Dioden ihre Z-Spannung von 2,7 V nur bei einem Z-Strom von ca. 5 mA erreichen.

Vergleich zweier Z-Dioden 2,7 V
Bild 2: Vergleich zweier Z-Dioden 2,7 V

In Bild 2 ist die ganze Kennlinie dargestellt. Dort kann man erkennen, dass wenn man den Strom halbiert die Z-Spannung nur noch bei 2,5 V liegt. Wenn man den Strom verdoppelt liegt die Spannung schon bei 2,9 bis 3 V.

Betrachtungen zu Batterien

Dieser Artikel betrachtet die Kosten für Batterien im Vergleich zu Akkus und zugehörigen Ladegeräten.

Stromkosten

Batterien sind die teuerste Energiequelle, die man sich vorstellen kann.
Dazu folgendes Rechenbeispiel:

  • Batterie: Alkaline, Größe: AA
  • Spannung: U = 1,5V
  • Kapazität: K ≈ 2Ah

Ergibt eine gespeicherte Energie pro Batterie von:

E = U ⋅ K = 1,5V ⋅ 2Ah = 3Wh

Um eine Kilowattstunde Energie aus Batterien zu erhalten, benötigt man:

1kWh = 333 Batterien
3Wh

Bei einem Preis von 1,00 € pro Batterie entspricht das den Kosten pro Kilowattstunde von:

333Stück ⋅ 1,00 €/Stück = 333 €/kWh

Zum Vergleich dazu ist eine Kilowattstunde aus Solarstrom, die mit derzeit 0,57 € vergütet wird, geradezu billig.
Da rechnet es sich dann schon, Akku-Packs zu verwenden und ein ordentliches Ladegerät, wenn man Verbraucher hat, die einen hohen Leistungsbedarf haben, wie zum Beispiel Digitalkameras oder ferngelenkte Modellfahrzeuge.

Es gibt heute schon Akkus der Größe AA, die eine Kapazität von 2500mAh aufweisen. Bei einer Haltbarkeit von 1000 Ladezyklen, die man mit modernen Ladegeräten erreicht, bedeutet das, dass ein Akkumulator über seine Lebensdauer 2500Ah bereitstellt.

Bei einer Akkuspannung von 1,2V sind das 3kWh über die Lebensdauer des Akkus gerechnet. Bei einem Preis pro Stück von ca. 5,00€ und einem geeigneten Ladegerät für 40,00€ kommt man bei Verwendung von nur einem Akku auf Kosten pro Kilowattstunde von:

45 € / 3kWh = 15,00 €/kWh

Wenn man mehrere Akkus verwendet, sinken die Kosten sogar noch weiter:

Bei 4 Akkus: 60€ / 12kWh = 5,00€/kWh

Hier kommen natuerlich noch die Stromkosten hinzu, die man aus dem Netz bezieht, bei 0,20 € pro kWh sind das dann nochmal 2,40 €, macht zusammen bei 4 Akkus 7,40 €/kWh. Die auftretenden Verluste beim Laden der Akkus und durch die Selbstenladung werden hierbei vernachlässigt.